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Krise des Konzerts – DLF 20.12.2009

Überlebensstrategien einer Kulturform – Der Kulturbetriebsforscher Martin Tröndle im Gespräch mit Burkhard Müller-Ullrich
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mapping experience

Markus Miessen im  Gespräch mit Martin Tröndle über transdiziplinäres Arbeiten, das Prinzip des “Wissenschaftskurators” und die vermeintlichen Ignoranz des Kunstsystems. In: build Das Architekten-Magazin, 06/09.
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Das Kunststück

Kreativität wird zum wichtigsten Kapital der Wirtschaft. Doch Kunst und Wirtschaft reden hartnäckig aneinander vorbei.
Dabei waren ihre Ziele noch nie so klar wie heute. Martin Tröndle im Interview mit Wolf Lotter, in: brand eins 12/2009 – SCHWERPUNKT: KUNST.
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Framework

Jegliches Handeln beruht auf Entscheidungen. Künstler fällen bewusst oder unbewusst Entscheidungen bei der Herstellung oder Interpretation von Werken, im „Kunstsystem“ wird entschieden, welches Werk Kunstwerk ist und welches nicht, Kulturpolitiker fällen Entscheidungen, was in Zukunft förderungswürdig ist oder auch nicht, in Kulturorganisationen wird entschieden, was zu tun ist und wie, und auch die Besucher von Kulturorganisationen entscheiden sich für oder gegen ein Kulturangebot. Kunstpartner erforscht, wie…


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Aktuelle Forschungsprojekte

Das Konzert: Ritual, Form und Ökonomie

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Das Forschungsfeld Konzert: Ritual, Form und Ökonomie integriert historisches, soziologisches, dramaturgisches, pädagogisches und ästhetisches Denken. Es generiert praxisorientiertes Wissen für zukünftige Konzertmodelle. Analysiert man die Entwicklung der Publikumszusammensetzung der klassischen Musik, sind seit circa 15 Jahren zwei Trends dominant: der Markt wird stetig älter und kleiner.

Das Konzert verliert als ästhetische wie als soziale Institution an Relevanz. Was prägt die Entscheidung für oder gegen einen Konzertbesuch? Und warum fällt sie immer seltener für die „Ernste“ Musik? Ein Blick in die Entwicklungsgeschichte des Konzertwesens zeigt, dass dem mit veränderten Darbietungsformen entgegengesteuert werden kann. Das heißt: Man muss das Konzert verändern, um es zu erhalten. Denn die Krise der klassischen Musik ist keine Krise der Musik, sondern eine ihrer Aufführungskultur.

eMotion: Mapping Museum Experience

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Das Nationalforschungsprojekt eMotion untersucht die Erfahrung „Museumsbesuch“ experimentell. Im Zentrum steht die psychogeografische Wirkung des Museums und seiner Objekte auf das Erleben der Museumsbesucher. Um dieses Interaktionsverhältnis besser zu verstehen, werden im Rahmen des Projekts eMotion neuartige Erhebungs- und Darstellungsmethoden angewandt und miteinander kombiniert.

eMotion ist ein Forschungsprojekt des Instituts für Design- und Kunstforschung der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW. Es wird durch den Schweizerischen Nationalfonds und Ubisense gefördert.

Kulturbetriebsforschung

Die Betriebswirtschaftslehre stellt Instrumente zur Berechnung von Gewinnchancen angesichts der Entscheidungsalternativen bereit. Die Ziele von Kulturorganisationen liegen jedoch jenseits der Berechenbarkeit ökonomischer Größen, das heißt, dass man mit den betriebswirtschaftlichen Entscheidungsinstrumenten, die auf Messbarkeit abheben, in Kulturorganisationen nicht weit kommt.