Das Konzertwesen nicht als Einheit zu begreifen, sondern einen Unterschied zwischen der Darbietung und dem Publikum zu machen, eröffnet die Perspektive darauf, unter welchen Konditionen die beiden überhaupt zusammenfinden. Sie eröffnet auch einen Blick darauf, warum einige Darbietungsformen über eine Zeitspanne hinweg erfolgreich sind und andere scheitern. Bei den Überlegungen zur Aufführungskultur verspricht diese differenztheoretische Perspektive somit Erkenntnisgewinn.
An drei Parametern des Konzerts, dem Raum, dem Programm und dem Publikum soll gezeigt werden, dass die Entwicklung des Konzerts maßgeblich durch die Variation der Aufführungskultur bestimmt wurde, zentral dabei wird der Begriff der Aufmerksamkeit. Video


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