eMotion untersucht die Erfahrung „Museumsbesuch“ experimentell. Im Zentrum steht die psychogeografische Wirkung des Museums und seiner Objekte auf das Erleben der Museumsbesucher.

Um dieses Interaktionsverhältnis besser zu verstehen, werden im Rahmen des Projekts eMotion neuartige Erhebungs- und Darstellungsmethoden angewandt und miteinander kombiniert. Dazu werden eigens für das Kunstforschungsprojekt bild- und tongebende Verfahren entwickelt und der Katalog bisher üblicher sozialwissenschaftlicher Erhebungsmethoden und Darstellungsformen erweitert. Wissenschaftliche und künstlerische Forschungs- und Darstellungsmethoden ergänzen sich gegenseitig. Zur Anwendung kommen die tracking Technologie, die Messung der Herzrate, des Hautleitwerts, das Experiment, empirische Erhebungsmethoden, die Sonifikation und die Installation.

Mit der Anwendung von Methoden der künstlerischen Forschung soll das sozialwissenschaftlich-empirische Methodenrepertoire erweitert und ergänzt werden. Unser Ziel ist es, Perspektiven zu eröffnen, die dem empirisch sozialwissenschaftlichen Instrumentarium verschlossen bleiben. eMotion ist ein Forschungsprojekt des Instituts für Design- und Kunstforschung der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds und Ubisense.

Mehr: www.mapping-museum-experience.com


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